Samstag, 28. April 2012

Gelesen: Agnes

Dank der wunderbaren Aktion "Welttag Lesefreunde" hab ich in meinem Stammforum das ein oder andere Buch tauschen können. So ist unter anderem das Buch "Agnes" von Peter Stamm bei mir eingetrudelt.

Kurzbeschreibung
Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte:
er, ein Schweizer, der über amerikanische Luxuseisenbahnwagen recherchiert, sie, eine amerikanische Physikstudentin, die ihre Dissertation schreibt. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge in die nahegelegenen Wälder oder spazieren am Lake Michigan entlang.
Eines Tages fordert die junge Frau ihn auf, eine Geschichte über sie zu schreiben, damit sie sieht, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, daß Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen - und daß die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.
Die Liebe wird einerseits wunderbar romantisch beschrieben, doch bleibt die Liebe der beiden auf einer sehr distanzierten Ebene. Die Distanz und Unmittelbarkeit wird beinah von Agnes verkörpert, die sich und ihr Leben immer mehr von geschriebenen Geschichte abhängig macht.

Sehr beeindruckendes, modernes Buch! Ich bin froh, dass Buch getauscht zu haben!

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