Donnerstag, 26. April 2012

Gelesen: Das Alphabethaus

Das Buch "Alphabethaus" von Jussi Adler-Olsen hab ich mir bereits im Februar von meinem Geburtstagsgeld gekauft und erst Ende letzte Woche zu Ende gelesen. Mit seinen 576 Seiten und einem Umzug, hab ich dann doch einwenig länger zum lesen gebraucht, als sonst.

Kurzbeschreibung
1944. Die britischen Piloten Bryan und James, unzertrennliche Freunde von Kindesbeinen an, stürzen über deutschem Territorium ab. Schwerverletzt und unter falscher Identität gelangen sie in ein Sanatorium für Geisteskranke im Schwarzwald. Ihr Leben als Simulanten im »Alphabethaus« wird zur Hölle auf Erden. Werden sie, wird ihre Freundschaft überleben? Jahrzehnte später brechen sich die entsetzlichen Ereignisse der damaligen Zeit noch einmal gewaltsam Bahn …

Ein großer Roman über die Schrecken des Krieges - und die Geschichte einer tiefen Freundschaft
Die ersten 50 Seiten hab ich mich beinah durch das Buch gequält und überlegt, ob ich es nicht doch weglegen soll. Kriegsgeschichten sind leider garnicht mein Genre. Hat mich ein Buch bis zu den ersten 50 Seiten gepackt, geb ich ihm normalerweise keine Chance mehr. Ich hab aber durchgehalten und von da an wurde es immer spannender! Ein Glück, dass ich dran geblieben bin. Die Geschichte von Bryan und James ist spannend, fesselnd und grausam zu gleich.
Teil eins erzählt die Geschichte der beiden zur Kriegszeit. Hier erfahren wir, wie sie ins Alphabethaus gelangen und all die schrecklichen Dinge, die ihnen dort widerfahren. (ACHTUNG - SPOILER: ) Nachdem Bryan die Flucht aus dem Alphabethaus gelungen ist, versucht er nun 30 Jahre später in Teil zwei der Geschichte, seinen Freund James wieder zu finden und gelangt auf's neue in einen Strudel von Gewalt und Intrigen durch ein unerwartetes Wiedersehen.

Das Ende war anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Es hinterlässt ein flaues Gefühl im Magen und beleuchtet die Freundschaft auch von ihrer anderen Seite. Sehr schön, rührend und doch dumpf und traurig, vielleicht auch entlastend.

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