Dienstag, 1. Mai 2012

Gelesen: Mitten ins Gesicht

In nur zwei Tagen (und dennoch in 24Stunden) hab ich das Buch "Mitten ins Gesicht" von Kluun beendet.

Kurzbeschreibung
Stijn und Carmen sind jung, schön, gesund und leben aus dem Vollen. Bis Carmen schwer krank wird. Stijn tut alles, um ihr beizustehen, doch er fühlt sich völlig überfordert. Obessiv stürzt er sich in Affären, um die Scheißangst zu betäuben. Aber er weiß, dass ihm nur eins bleibt: der Realität mitten ins Gesicht zu sehen - für Carmen ...
Ich hab schon viel von dem Buch gehört und spätestens nach dem Rückentext wusste man, dass dies keine leichte Lektüre wird. Die Geschichte ist absolut stumpf und gleichzeitig scharfsinnig geschrieben.  Es ist keine schöne Geschichte und trotzdem zeigt sie die Liebe, wie sie ist, sein kann, werden kann, .... .

Nett, aber irritierend waren die ganzen Notizen am Rand des Textes. Es war zwar sehr interesannt, zum Schluß hin hab ich sie aber nur noch überlesen, da sie den Lesefluß dann doch zu sehr gestört haben!
Man merkt, wieviel Liebe, Schmerz und Realität in dem Buch stecken müssen. Später hab ich folgendes über den Autoren erfahren:
Kluun, bürgerlich Raymond van de Klundert, geboren 1964, war mal Marketingmensch. Er arbeitete in großen Werbeagenturen und hatte eine eigene Firma. 2001 verlor er seine Frau, die nur 36 Jahre alte wurde. Sein bewegender Bestseller »Mitten ins Gesicht« wurde in viele Sprachen übersetzt und hat auch in Deutschland außerordentliche Resonanz gefunden. Im Scherz Verlag erscheint Kluuns zweiter Roman »Ohne sie«. Heute lebt Kluun mit seiner zweiten Frau und zwei Kindern in Amsterdam. 
Wem der Inhalt bekannt vorkommt, vom Buch aber noch nichts gehört hat, erinnert sich vielleicht an den Film "Love Life", der vergangenes Jahr erschienen ist:

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