Dienstag, 10. Juli 2012

Memories: Prague


...und aufeinmal war ich verliebt in eine Stadt!

Gelesen: Shades of Grey: Geheimes Verlangen

Man hat garnicht die Möglichkeit an dem Buch Shades of Grey: Geheimes Verlangen von E. L. James vorbei zu kommen. Die Buchläden sind bis an die Kante vollgestopft, Zeitungen und Fernseher überschlagen sich mit Kritiken und Berichten zu dem neuen Skandalbuch, ... 

Ich hab mir das Buch kurz nach dem Erscheinen geholt und gestern Nacht, nach wenigen Tagen zu Ende gelesen. Durch das spezielle Thema bei dem Buch halt ich mich nun mit meiner Kritik einwenig bedeckt.
 Ich fand das Buch sehr spannend und ich hab die rund 580Seiten in nur kurzer Zeit ausgelassen. Die Geschichte ist nett, aber purer Kitsch. Wer sich einen spannendes Porno-Buch erwartet hat (wie die BILD-Zeitung das Buch wild bewirbt), wird damit bei diesem Buch nicht bedient. Es gibt viele (sehr) heiße Szenen, aber es ist und bleibt meiner Meinung nach ein (kitschiger?!) Frauenroman.
Ana ist ein wirklich anstrengender Charakter. Während sie mir am Anfang noch sympathisch war, hat sich meine Meinung zu ihr im Verlauf des Buches schlagartig geändert. Kleinigkeiten, die schon längst mit ihr und Mr. Grey abgesprochen sind, stellt sie schlicht in Frage. Ständig ist sie im Streit mit sich selbst und ihrer "inneren Göttin" (Gibt es eine Seite, auf der ihre "innere Göttin" nicht erwähnt wird?!) und durch ihre Widersprüchlichkeit kommt es zu einem Schluß, den ich höchst merkwürdig fand. Christian Grey hat mir dagegen sehr gut gefallen. Mir gefällt seine Rolle, seine Art - der ganze Charakter und ich hab beim Lesen fast schon Mitleid mit ihm - wegen Ana und ihrer anstrengenden Art - bekommen!

Obwohl ich das Ende merkwürdig (ein anderes Wort hab ich noch nicht gefunden) fand, werd ich die anderen Bücher bestimmt auch noch lesen. Ob ich dafür aber bis Oktober/Januar warten möchte, ist die andere Frage. Vielleicht werd ich sie einfach im Englischen weiter lesen.

Montag, 9. Juli 2012

Immer wieder Sonntags

|Gesehen| mal wieder einen IKEA von innen |Gehört| Lykkie Li - I follow Rivers, viel zu laut Radio |Gelesen| Simon Beckett - Die Chemie des Todes, Süddeutsche Zeitung mit Rammstein-Special |Getan| mit der besten Kommilitonin unseren Montags-Klatsch im Starbucks nachgegangen; unter Hilfe eines Freundes meine Wohnung gestrichen; mit der Besten im IKEA Möbel gekauft und im Transporter die Straßen unsicher gemacht - zur Belohnung Burger essen in der Schräglage;  vor der Vorbesprechung für kommende Seminare ein Treffen erledigt und nach der Vorbesprechung Möbel mit vielen tollen Helfern aufgebaut; in einer Hetzjagd - eine Stunde vor Ladenschluß - den IKEA gestürmt und vor der totalen Kapitulation doch noch das bekommen, was wir gebraucht haben! Endlich mal wieder chinesisch gegessen und viel zu viel gelesen |Gegessen| California Burger in der Schräglage, Zimtschnecken im IKEA und Chinesisch All-you-can-Eat auf einem Geburtstagessen  |Getrunken| meinen ersten Bubble-Tea |Gedacht| Was wir doch für ein Glück haben! |Gefreut| über so viele, großartige Unterstützung von (fast) allen Seiten, über neue, aber mir dennoch unbekannte Mitbewohner im Haus "Ist das Kunst oder kann das Weg?" |Geärgert| über unfreundliches Personal und meine mangelende Intelligenz im räumlichen Denken |Gewünscht| einen Tag mit 30Stunden |Gekauft| ein großes Bett, einen Kleiderschrank, einen Esszimmertisch+Stühle, ein Schreibtisch+Schreibtischstuhl |Geklickt| IKEA.de


Sonntag, 8. Juli 2012

Gelesen: Chemie des Todes

Die Chemie des Todes ist Simon Becketts erstes Buch mit dem forensischen Anthropologen David Hunter und mein vorerst letzter Post über ihn. Enough is enough!

Als ich Kalte Asche in die Hand genommen hab, war mir garnicht bewusst, dass dies der zweite Teil von Becketts David-Hunter-Reihe ist und deshalb zieh ich das Pferd nun einwenig von hinten auf. Die Chemie des Todes beginnt mit genauso schlagkräftigen Worten wie Kalte Asche. Absolut nüchtern und gleichzeitig brutal. Das Ende schlägt genauso wie in Kalte Asche richtig ein und hinterlässt ein Gänsehaut-Gefühl!

Man kann durchaus auch zu Erst mit einem höheren Teil aus der Hunter-Reihe anfangen, wer aber nicht zu viel über den Ausgang der jeweiligen Bücher wissen möchte, der sollte sie doch lieber der Reihe nachlesen. "Spoiler-Alarm". 
Die Bücher lasen sich quasi parallel lesen. Der gleiche Anfang, die gleichen Handlungsmuster, die gleichen Ereignisse, der selbe, absolut fantastische Schluß. Bei Zeit werd ich noch Leichenblässe lesen und schauen, ob er mich damit überzeugen konnte, oder ob es immer dasselbe bleibt!

Samstag, 7. Juli 2012

Gelesen: Kalte Asche

WOW - was für ein Buch! Nachdem ich so sehr von Simon Beckett und seinem Buch Voyeur enttäuscht worden bin, hab ich ihm mit Kalte Asche eine zweite Chance gegeben und es war eine absolut richtige Entscheidung!

Schon die ersten Sätze sind derart sachlich und gleichzeitig brutal niedergeschrieben, dass man sofort an jedem einzelnen Wort hängt und das Buch garnicht mehr loslassen möchte! Die Geschichte ist absolut fesselnd und spannend. Die letzten einhundert Seiten überschlagen sich an Ereignissen und Aufdeckungen fast! Und bei dem Ende war ich absolut baff und musste mich erst einmal aufrichten und verwundert feststellen, dass mich ein Buch schon lange nicht mehr sooo mitgerissen hat! Was für ein Ende - ich bekomm jetzt noch Herzrasen, wenn ich nur daran denke ;) ..

Wer Voyeur gelesen hat und enttäuscht war, der muss Simon Beckett mit Kalte Asche oder Chemie des Todes eine zweite Chance geben! Er hat sie sich absolut verdient!

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